Mudershausen, Rhein-Lahn-Kreis

Wappen von Mudershausen

Backsteinherstellung in der "Lahmekaut"

Wenn man von Zollhaus nach Mudershausen fährt, passiert man gegenüber dem Baugebiet Wolfsgraben eine Geländemulde, auf der das kommende Neubaugebiet von Mudershausen ausgewiesen wird.

Diese Geländestruktur ist nicht die Ursprüngliche. Das sieht man gut an dem Bild oben. Um zu prüfen, ob das im Neubaugebiet zukünftig anfallende Niederschlagswasser vor Ort und Stelle versickert werden kann, wurde dieser Suchgraben mit einer Tiefe von 2 Metern an der nachstehenden Stelle angelegt. Erwartungsgemäß ist man auf die zu sehenden Relikte der „Lahmekaut“ gestoßen. Sicherlich sind die meisten Scheunen in Mudershausen mit den Feldbrandsteinen aus der Lahmekaut erbaut worden.

 

 

In der Landkarte von 1907 ist noch ein Schuppen eingezeichnet
Lahmekaut Mudershausen; Landkarte von 1907
In den preussischen Uraufnahme (1843-1878) eine Ziegelei
Lahmekaut Mudershausen; preussische Uraufnahme (1843-1878)
Die Belegschaft bei der Arbeit
1. v. l. Heinrich Seel (Urgroßvater von Harry Seel, Regina Bauer und Sandra Spohr ), 1. v. r. Fritz Gemmer (Schwager von Wilhelm Bodenheimer)
Die Belegschaft der Lahmekaut

Mudershausen im Oktober 2017

Volker Satony